[elb hɅŋ musik]                                                                      [hɅŋ ænd beis prdƷekt]

design: maja bechert

aktuelles album:

 

elb HANG musik  hat ende 2017 das neue album "hang´n bass" veröffentlicht (cd & download) !

                                    das album kann unter "musik/videos" angehört werden. dort wird jeder titel kurz angespielt.

 

die musik des albums „hang´n´bass“ changiert  zwischen

-   popartigen songstrukturen mit eingängigen melodien, 

-   lyrischen, lautmalerischen instrumentalstücken und 

-   tracks mit treibenden grooves.

 

zwischen dem sphärischen, ausladenden opener „aurora borealis“ und der tanzbaren club-nummer „katarakt“ als schlusspunkt ist eine neue form des musikalischen ausdrucks entstanden. durch die konzentration auf HANG und (kontra)bass entsteht trotz der stilistischen bandbreite ein sehr homogener, organischer gesamtsound – gleichermaßen perkussiv und melodiös, wobei mal das HANG, mal der gesang, mal der kontrabass die melodieführung übernimmt.

 

das neue album entstand an der schwelle des übergangs vom Hang & Bass Project zur elb HANG musik. HANG und (kontra-)bass stehen hier noch im vordergrund. daher wurde auch der track "hang´n´bass" als programmatischer titel für das album ausgewählt. es enthält sowohl für kontrabass arrangierte HANG solo-Stücke als auch duo-stücke, die in vielen live-auftritten (solo oder zu zweit) „erprobt“ und zu gehör gebracht wurden. das vorgehen bei den aufnahmen für das neue album der elb HANG musik im Vergleich mit dem studioprojekt des HANG & BASS PROJECT ist durch folgende Aspekte gekennzeichnet:

 

-  die stücke sind geprägt durch die live-performance mit HANG, bass drum, gesang und bass, die im

   studio nur durch wenige zusätzliche percussion, stimmen und sounds angereichert wurde.

-  zu einem großen teil wurden HANG und kontrabass im studio „live“ zusammen eingespielt.

-  in orientierung am live-konzept wurde auf weitere (gast-)musiker verzichtet, d.h. alle stücke beschränken sich auf das duett.

-  durch die reduzierte instrumentierung ist der sound akustischer, transparenter und „luftiger“.

   

das album mit 13 titeln, einer spielzeit von rd. 54 minuten und einem ansprechend gestalteten, vierseitigen digipak

-  kann direkt hier über "kontakt" bestellt werden oder

-  ist bei auftritten erhältlich (12,- €; mit porto u. verpackung 15,- €) oder

-  kann  bei allen einschlägigen musikportalen herunter geladen werden. 

 

s. wiegand:   hanghang, gesang, bass drum, snare drum, shekere-hihat, becken, percussion,  keyboards, melodica, samples

l. kröger:        kontrabass, sounds & vocoder

 

 

die alben der elb HANG musik und des HANG & BASS PROJECT (s. unten) zusammen kosten nur 20,-€ (plus 3,- €  bei versendung). 

 

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Album „HANG POP!“ / HANG & BASS PROJECT 2011

 

Das HANG & BASS PROJECT begann als reines Studioprojekt mit Thomas Maack am E-Bass. Im Jahr 2011 erschien das Album „HANG POP!“ mit hochkarätigen Gastmusikern (u.a. Stefan Maus am Saxofon, Martin Drees am Bass). Bis auf eine Ausnahme („Funky Hang“) entstanden alle Stücke zunächst am Hang oder mit Hang und Bass. Um die Hangmelodien und -pattern herum entstanden dann die einzelnen Tracks entweder instrumental oder mit Gesang in Bandbesetzung. Die Musik vereinigt Elemente aus Pop, Jazz, Triphop, Funk und Weltmusik. So schrieb dann auch das Fachmagazin "Gitarre & Bass": "Funky Ethno-Pop-Jazz ist hier zu hören, der durch verschiedene Gäste abwechslungsreich wird".  Die Tageszeitung WR berichtete von "faszinierender Musik. (...) Von den vierzehn Titeln beeindrucken vor allem "Jazztrain", "Oriental Mood" und eine köstliche Verarbeitung für Hang-Jazz-Trio des Kinderliedes "Ich geh mit meiner Laterne"."  Und so sind noch heute Nummern  wie „Jazztrain“, „Oriental Mood“ (das sogar schon im Radio gespielt wurde), „Duet“ oder „Laterne“ Bestandteil des aktuellen Programms von elb HANG musik.

Das Album hat  rd. 58 Minuten  Spielzeit und beinhaltet ein 20-seitiges Booklet mit vielen Fotos.  Die CD kann für 13,- € (incl. Porto und Verpackung) über "kontakt" bestellt werden. 

 

01  Prolog  3:41

Thomas Maack: Bass, Guitar /  Stefan Wiegand: Integral Hang & Hang Type 2004, Drums, Tambourine, Vocals, Keyboards

Im Sommer 2008 erhielt Stefan von der Hamburger Theatergruppe „kirschkern & COMPES“ den Auftrag, einen kompletten Soundtrack für ihr Stück “JINX.Verhext“ zu komponieren. Seine Idee, das Hang für die gesamte Musik einzusetzen, stieß beim Regisseur auf offene Ohren. Im Theaterstück wird der „Prolog“ vor dem Schluss-Refrain ausgeblendet (welcher als Epilog Verwendung fand). Hier die komplette Version.

 

02  Broken Window  5:34

Aneta Barcik: Lead & Backing Vocals /  Thomas Maack: Bass /  St. Wiegand: Integral Hang, Drums, Maracas, Backing Vocals, Keyboards

Die Idee zu „Broken Window“ entstand aus einer Session mit Hang und Bass. Aus der Melodielinie des Hangs entwickelte sich ein Pop Song mit drum´n & bass-artigem Groove. Das Stück beschreibt eine kaputte Beziehung und die unausweichliche Trennung, die zum Befreiungsschlag wird.

 

03  Hang Man Shuffle  3:52

Martin Drees: Bass /  Stefan Maus: Soprano Sax (Solo), Tenor Sax (Horn Section) /  Uwe Splinter: Guitar /  St. Wiegand: Integral Hang, Drums, Keyboards

Die Idee für diesen funkigen Shuffle hatte Stefan ganz spontan, als er zuhause das Hang mal wieder in die Hand nahm. Die letzten Scharfrichter dieser Welt sollen sich natürlich vom Titel nicht angesprochen fühlen. Man kann nur hoffen, dass sie bald arbeitslos werden.

 

04  Jazztrain  3:38

Aneta Barcik: Lead & Back. Voc /  St. Maus: Tenor Sax (Solo) /  Th. Maack: Basses /  St. Wieg.: Integral Hang (played on top and bottom), Drums, Cajon, Lead & Back Voc., Keyb.

Jedes Jahr wird in Hamburg das größte mobile Jazz-Festival der Welt „Jazztrain“ veranstaltet. Den ganzen Tag über spielen verschiedenste Gruppen in einem Zug der Hamburger Hochbahn, der auf der historischen Ringlinie um die innere Stadt fährt. Im Jahr 2008 hatte Stefan die Gelegenheit, aktiv mitzuwirken und brachte extra dafür dieses Stück mit.

 

05  Wedding Song  4:21

Th. Maack: Bass (Solo), Guitar /  St. Wiegand: Hang Type 2004, Drums, Bongos, Sansula, Keyboards

Dieses Stück klingt besonders, weil unterschiedliche Melodien von Bass und Hang übereinander liegen. Außerdem konnte hier wunderbar eine Sansula (auf einem Fell befestigte Kalimba) eingesetzt werden. Und Thomas spielt ein wunderbares Bass-Solo.

 

06  Happy  5:16

Aneta Barcik: Lead & Backing Vocals /  Th. Maack: Bass /  St. Wiegand: Hang Type 2004 (Solo) & Integral Hang, Drums, Perc. Programming, Keyboards

„Happy“ beschreibt einen heftigen Rausch der Gefühle am Anfang einer Beziehung, der „blind vor Liebe“ macht. Nach Experimenten mit mehreren Drum-Grooves wurde der Track schließlich mit einem drum`n`bass-artigen Reggaebeat unterlegt, der für den Inhalt des Songs am passendsten erschien.

 

07  Funky Hang  3:37

Uwe Splinter: Guitar (Solo 1) /  Stefan Maus: Flute (Solo 2), Tenor Sax / Th. Maack: Bass /  Es We: Hang Type 2004, Drums, Tambourine, Cowbell, Keyboards

Bei der Erarbeitung dieses Stücks wurden die Hang-Parts ganz bewusst auf dem Keyboard entwickelt, um sie später auf das Hang zu übertragen. Dadurch ergaben sich Bewegungsabläufe der Hände auf dem Hang, auf die man sonst kaum gekommen wäre. So entstand der wahrscheinlich erste „Hang Funk“.

 

08  Raindrops  4:23

A. Barcik : Lead & Back. Vocals /  Th. Maack: Basses /  St. Wieg.: Hang Type 2004 (Solo), Cajon, Rainmaker (Intro & Rhythm), Agogo Bells & Claves, Tambourine, E-Toms, Back. Voc.

„Raindrops“ illustriert einen erfrischenden Gewitterregen an einem heißen Sommertag. Der Song mit einem leichten Samba-Feeling spürt den ersten Regentropfen nach, die sich zu einem Schauer verdichten und der Stadt die ersehnte Abkühlung bringen. Die Musik entstand aus einer Session mit Hang und Bass.

 

09  Oriental Mood  4:37

Aneta Barcik: Vocals (Solo 1) /  Stefan Maus: Soprano Sax (Solo 2), Flute /  Th. Maack: Bass /  St. Wieg.: Hang Type 2004, Drums, Darbuka, Keyboards

„Oriental Mood“ wurde erstmals live gespielt im Rahmen einer Multimedia-Performance über das berühmte Buch „Der Prophet“ von Khalil Gibran. Unter der Leitung von Aneta Barcik wurde die Show mit Schauspielern, Musikern und Tänzern umgesetzt. Im Studio wurde auf die Geige, die in der Live-Version die Melodie unterstützt, verzichtet und stattdessen Schlagzeug und Synthi hinzugefügt, um einen „Oriental Fusion“-Charakter zu erzielen.

 

10  Alle Neune  3:59

Martin Drees: Bass (Solo) /  Th. Maack: Fretless Bass /   St. Wiegand: Hang Type 2004 & Integral Hang, Drums, Programming (Pan Flute, Cuica, Shaker)

Eines Abends hatte Stefan plötzlich die Idee für ein Hang-Thema im 9/4-Takt. Die Komposition mit jazzigen und funkigen Elementen ist sein Schlagzeug -Lieblingsstück auf dieser CD. Der charakteristische Funk-Bass und das virtuose Solo werden von dem Top-Bassisten Martin Drees beigesteuert.

 

11  Why do you leave me now ?  4:29

A. Barcik: Lead & Back. Voc. /  U. Splinter: Guitar /  Maack: Bass & Fretless Bass / St. Wieg.: Int. Hang, Drums, Snare Overdub (Brushes), Finger Snipping, Cowbell, Back. Voc, Keyb.

Das Stück beschreibt den Moment des Verlassen-Werdens. Daher ist es ein melancholischer Song irgendwo zwischen Pop und Triphop. „Why do you leave me now?“ entstand zeitgleich zur Musikproduktion für das bereits erwähnte Theaterstück „JINX.Verhext.“, ohne dafür vorgesehen zu sein. Aber wie es der Zufall wollte, wurde für die Szene einer nächtlichen Autofahrt noch ein „Radio Song“ benötigt und das Stück dafür genommen. Für dieses Album wurde es komplett neu aufgenommen und arrangiert.

 

12  Chyulu Range  5:02

Aneta Barcik: Vocals /  Stefan Maus: Tenor Sax (Solo) /  Th. Maack: Bass, Guitar /  St. Wiegand: Hang Type 2004, Drums, Rhythm Egg, Gedembe (Hand Drum from Kenia), African Kalimba, Claves, Triangle, Vocals, Keyboards

Dieses Stück wurde inspiriert durch eine dreitägige Wanderung durch die Chyulu-Berge in Kenia. Besonders beeindruckend waren die ungeheure Weite der Landschaft, die großen Tierherden, die die Massai über die Pässe trieben  und der unwirkliche Blick zum – gleichsam in den Wolken schwebenden – Kilimanjaro. Die Musik soll diese Momente der Tour ausdrücken. Die Suaheli-Worte können mit „Ich möchte aufbrechen“ übersetzt werden. Im Rahmen der Neu-Aufnahme für dieses Album entstanden das Sax-Thema und der Raum für ein über dem Groove schwebendes Sax-Solo. Alle Gesänge und Percussions wurden jeweils in einem einzigen Take aufgenommen, um dem Song mehr afrikanische Lebensfreude und Spontanität zu verleihen. Der Hang Part am Schluss entstand durch die Überlagerung zweier Hang-Spuren ohne Hinzufügung spezieller Sound-Effekte.

 

13   Ich geh´ mit meiner Laterne  2:50

Martin Drees: Bass (Solo) /  Th. Maack: Fretless Bass /  St. Wiegand: Integral Hang, Drums

Eines Abends fand Stefan zufällig heraus, dass er damit in etwa eines jener bekannten Lieder spielen konnte, die auf keinem Laternenumzug fehlen dürfen. Das Ganze noch im 6/8-Takt gespielt, und fertig ist das Hang Jazz-Trio…

 

14   Duet  2:12

Th. Maack: Bass / St. Wiegand: Integral Hang

Zu zweit wird das Album begonnen, und so wird es auch beschlossen. Mit diesem letzten Stück geht das Hang & Bass Project zurück zu den allerersten Anfängen, als wir uns zu Sessions nur mit Hang und Bass trafen. Dieses Duett sollte aber gleichzeitig auch auf die Zukunft verweisen: Beim nächsten Album sollten jazzige Stücke in Duo-Besetzung mit weniger Instrumentierung im Mittelpunkt stehen…

Musik u. Text: Stefan Wiegand, außer:

 „Raindrops“/ „Duet“: Musik St. Wiegand/Th. Maack;

 „Ich geh mit meiner Laterne“, Trad, arrangiert von St. Wiegand.